Fleethof (Premiere) TEXT

Konzeption

. Premiere ist
. (permanenter) Neuanfang
. Exklusivität
. Progressivität
. Kunst und Kultur
. Rampenlicht

Für die (Re)animation des Fleethofs ist ein Werbekonzept erforderlich, das regional Einstellungen ändert und - möglichst unverändert (Kosten, Corporate Design) - auch im überregionalen Einsatz Reaktionen bei Mietinteressenten auslöst.

Die Wettbewerbssituation verlangt Wirkung, die nur mit ungewöhnlichen und anspruchsvollen Ideen zu erzielen ist.

Die Idee Premiere kann bei konsequenter Umsetzung sowohl Einstellungen bei potentiellen Mietern ändern, als auch permanentes öffentliches Interesse wecken.

Das Wort Premiere signalisiert zunächst, daß mit etwas Neuem begonnen wird. Das Haus, in dem die Premieren stattfinden, muß nicht neu sein. Ein neuer Intendant oder Regisseur bringt neue Konzepte ein, stellt eine neue Mannschaft vor, setzt neue Inhalte um.

Als Ergänzung des Namens Fleethof führt das Konzept zu Premiere im Hof oder Hof-Premiere. (Es ist davon auszugehen, daß sich im überdachten Hof Kunst, Kultur & Co veranstalten läßt.) Premieren können im Hof und auf dem Fleetmarkt, nur im Hof oder nur auf dem Fleetmarfkt stattfinden.

In Zusammenarbeit mit Agenturen und Veranstaltungshäusern können Premieren stattfinden, für die ganz normal Karten verkauft werden. In Fleethof-Aktionen kann ein Teil der Karten verlost werden.

Beispiele:
. Neues Programm SCHMIDT
. Pavarotti & Jagger
. Jazz goes Space
. African Underground Painting
. Tomi Ungerers Wasser Pictures
. Der Neue HSV
. Film-/Video-/Performance-Uraufführungen
. Talk with Kings
. (Umweltdialog mit Charles, Philippe, Carl ...)
. Virtual Spaces
. Daten-Autobahnen Life
. Das neue Mercedes-Stadtauto ...

Wenn das Programm Niveau besitzt, muß der Anspruch Premiere nicht kompromißlos durchgehalten werden. Außerdem gibt es regionale bzw. nationale Premieren (erstmalig in Hamburg).

Das Jahres-Programm wird durch Etat, Einnahmen (Kapazität?) und benötigte Frequenz bestimmt. Im besten Fall sollte eine Premiere pro Monat stattfinden. Möglicherweise findet sich ein Veranstalter, der die Premieren komplett organisiert und die kostenlose Bereitstellung des Hofs/Platzes nutzen möchte.

Nach Anfangserfolgen oder Komplettvermietung kann das Programm gestreckt werden.

Das Konzept läßt sich auch unter Kunst- und Kultursponsoring einreihen. Steuerliche Vorteile sind zu prüfen. Imageaufbau und -pflege ist nicht nur für das Projekt, sondern auch für den Eigentümer möglich.

Premiere im Fleethof.

Dabeisein ist alles.
Mieter im Fleethof.

Konzeption Fleetmann

Es soll eine leibhaftige, intelligente (Werbe-)Figur, ein Kaufmann der Jahrhundertwende aus dem Fleetviertel, creiert werden.

Diese Figur gibt dem Fleethof Leben, Gesicht, Charakter und Geschichte. Das heißt, der Fleetmann ist keine Witzfigur, er stellt ernsthaft die Verbindung der modernen Bürowelt mit der Handelstradition der Stadt her.

Die Glaubwürdigkeit der Figur wird durch seriöse Aktionen unterstrichen:
. Führungen
. Historische Veranstaltungen
. Auktionen
. Segeltradition
. Traditions-Schauspiel (kein Ohnesorg)

Der Fleetmann wird von einem Schauspieler dargestellt. Er spielt die Rolle als Fulltimejob. Er ist hervorragend über die Geschichte von Hamburg und des Fleetviertels informiert, ist also die Kompentenz des Viertels schlechthin.

In Werbemitteln kann der Fleetmann als (Foto-)Vignette in unterschiedlichen Situationen abgebildet werden. Kleine Texte unterstreichen die aktuellen Inhalte durch Anekdoten und Berichte über Bauen, Arbeiten und Leben im alten Fleetviertel (und Umgebung).

Der Fleetmann unterstützt die Arbeit der Makler durch seine (zurückhaltende) Anwesenheit. Auch ein Ausbau der Figur als aktiv beratender und vermittelnder Makler ist denkbar.

Fleethof.
Lebendige Tradition.
Zeigen, wer man ist.
Der Zeit voraus.



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